Woche vom 12.01.25 bis 16.01.25
Montag
Heute stehen wir mit 15 Kindern im Morgenkreis. In der Früh’ hatten wir minus sieben Grad. Viele Kinder haben ihre Schlitten mitgebracht. Wir sprechen über das Winterwetter. Dazu passt ja das Fingerspiel von den „Fünf kleinen Schneemännern“ auch sehr gut. Für unsere gefiederten Freunde verteilen wir am Futterhaus Vogelfutter. Es beginnt zu schneien und wir gehen alle auf die große Wiese, um den Schnee und das Schneetreiben so richtig zu genießen. Eigentlich wollen die Kinder einen großen Schneemann bauen, dazu ist der Schnee leider noch nicht geeignet. Also machen sie Schneeengel, ein paar Kinder schauen mit uns nach Tierspuren wie die von Hasen und Fuchs. Im Schneetreiben tollen alle auf der Wiese herum, und als wir wieder zurück in den Wald kommen, ziehen sich die Kinder gegenseitig mit den Schlitten durch die Bäume, oder sie schippen Schnee.
Jetzt aber nichts wie los zum Bauwagen. Die Kinder bepacken ihre Schlitten mit allen Rucksäcken und helfen sich gegenseitig.
Im kuschelig warmen Bauwagen machen wir Brotzeit und wir reden darüber, was die Kinder am Wochenende draußen im Schnee gemacht bzw. gespielt haben.
Juhu, unser Multivitamineis ist gut gefroren, sodass wir es als Nachtisch essen können…
Im Bauwagen gibt es dann eine Sprach- Vorschule, währenddessen draußen ein paar Kinder auf dem Eis der Buddelgrube Schlittschuh laufen. Die Kinder rutschen mit viel Spass auf den Poporutschern den kleinen Hügel hinunter, und obwohl viel kreuz und quer gerutscht wird, passen die Kinder gut aufeinander auf. Unter den Fichten entsteht eine kleine Schneemann Familie mit Schneetieren und am Sitzkreis eine Verkaufsstelle für Eisscheiben. Schnell noch den Schnee ausnutzen, bevor die weiße Pracht weiter taut.
Nach dem Aufräumen gehts mit den beladenen Schlitten wieder nach vorne.
Im Abschlußkreis spielen wir das Bewegungsspiel „ Im Garten steht ein Schneemann“ und dann kommen nach und nach die Eltern.
Dienstag
Zum
wach werden starten wir heute mit dem Bewegungsspiel:“ Ach wie
bin ich müde“
Im
Anschluss geht es um die 4 Jahreszeiten. Dann um die 12 Monate,
welche die Kinder nacheinander in richtiger Reihenfolge
aufzählen.
Wir
überlegen auch, wer in welchem Monat Geburtstag hat und jedes Kind
darf sich zu dem entsprechenden Stein im Morgenkreis stellen.
Dann
machen sich die Vorschulkinder auf dem Weg zum Bauwagen. Auch unsere
Jüngsten gehen mit nach hinten zum Unterstand, denn dort begleiten
wir die Klanggeschichte „Vom gutmütigen Schneemann“ mit
Instrumenten. Danach bauen wir mit dem restlichen Schnee auch einen
Schneemann bei dem es aber nicht bleibt, schnell entsteht eine ganze
Schneemannfamilie 😉
Die
Mittelkinder sind vorne im Zelt und erfahren viel über
Tiere im Winter. Dabei schauen sie ein Bild mit Waldtieren an.
Überlegen, wie die Tiere überwintern und was Vögel im Winter so
brauchen. Sie singen gemeinsam das Lied: „Was fressen unsre
Vögel denn, wenn´s draußen friert und schneit“ Nachdem wir
unsere Waldvögel mit Futter versorgt haben kommen die Mittelkinder
auch zum Bauwagen.
Bald
schon ist Zeit für Brotzeit, da schauen wir uns das Bilderbuch „Es
klopft bei Wanja in der Nacht“ an, bei dem die Kinder sind sehr
gespannt dabei sind.
Wieder
geht´s raus, wir räumen auf und gehen gleich nach vorne.
Dort
ist noch etwas Zeit zum Spielen. Ein Suppengeschäft öffnet und
lockt erste Kunden an.
Wie
so oft dürfen auch heute Piraten, Angler und Raketenstationen nicht
fehlen.
Auch
wird versucht, dank der Pfützen, ein Schwimmabzeichen zu
absolvieren. 😉
Nur
noch das Abschlusslied und schon ist wieder Schluss für heut;-)
Mittwoch
„Was tun wir denn so gerne hier im Kreis…“ heute dürfen sich die Kinder alles aussuchen, was man im Winter machen kann und wir stellen es dann pantomimisch dar. Die Kinder haben richtig viel Ideen. Anschließend machen wir uns auf dem superglaatten und vereisten Weg nach hinten zum Bauwagen. Unsere Großen dürfen erst mal zur Mathe – Vorschule im Bauwagen und später dürfen die Kinder dann in Kleingruppen ein Bild malen, was sie gerne im Winter machen.
Währenddessen wird draußen überall wo möglich Eis aufgehackt und anschließend werden kleine Eisstücke als silberne Glitzersteine verkauft. Unter dem Bauwagen eröffnet die Weihnachtsbäckerei nochmal und am Unterstand wird ein Schloss gebaut.
Zur Brotzeit gehen wir schließlich alle im Bauwagen, da zwar die Sonne scheint, es aber trotzdem noch ordentlich kühl ist. Beim rausgehen haben die Kinder unsere Besen entdeckt, die sie mit rausnehmen möchten, die Besen eigenen sich hervorragend zum Pfützen leerkehren und auch um unseren vereisten Weg noch spielgelglatter zu bekommen 😉
Die Kinder die noch nicht gemalt haben dürfen im Bauwagen bleiben und ihr Winterbild malen, bevor wir uns schließlich alle wieder auf den Weg nach vorne machen.
Donnerstag
Wir spielen noch mal „Was tun wir denn so gerne hier im Kreis…“ und dann dürfen die Kinder, die gestern nicht da waren noch ihr Winterbild malen, während die anderen ins Spieleland verschwinden. Heute sind die verschiedensten Rollenspiele angesagt. Unsere jüngeren Mädchen reiten auf ihren Besen durch den Wald. In einem Haus wohnt eine Mama mit ihrem Kind und gleich nebenan wohnen wohnen Mann und Frau und backen gemeinsam Kuchen. Die Bauarbeiter bauen an einem großen Haus und in der Nähe des Zwergenwaldes wohnt eine arme Familie, ganz ohne Geld. Deshalb sind sie nun in ein kleines baufälliges Häuschen mitten im Wald gezogen. Ihr Essen müssen sie selbst anbauen und jagen gehen. Im Garten wachsen auch noch ein paar Kaktusfeigen, so dass sie Feigen ernten können und im Wald sammeln sie Feuerholz, damit sie nicht frieren müssen.
Zur Brotzeit gehen wir heute ins Zelt, in dem wir es uns richtig gemütlich gemacht haben. Als die ersten Kinder fertig sind und es langsam langweilig wird 😉 gibt es noch Jahreszeitenrätsel für alle.
z.B.
In welcher Jahreszeit gehen wir schwimmen am See?
In welcher Jahreszeit kommt der Osterhase? Usw.
Da kommt auch schon Uta und die ersten Kinder dürfen mit ihr zum Bauwagen gehen.
Auch die anderen Kinder verschwinden wieder zum Spielen.
Einige Kinder haben die Schneeschaufeln im Unterstand entdeckt und schaufeln voller Eifer die Blätter auf den Weg. Außerdem sind die Dinos unterwegs. Ihr habt ja keine Ahnung, wie laut Dinos so sein können 😉 Ach ja und es wird noch ein Krankenhaus eröffnet.
Freitag
„Morgen woll´n wir Schlittenfahren, morgen um halb neune, spann ich meinen Schimmel an, fahre nicht alleine…“ So singen und spielen wir heute im Morgenkreis. Aber was ist eigentlich ein Schimmel und von was für einem Schlitten ist da die Rede? Unsere Kinder kennen sich bestens aus und wissen, dass es sich um ein weißes Pferd handelt, dass wohl einen Pferdeschlitten zieht 😉
Im anschließenden Freispiel sind aber einige Kinder noch deutlich schneller unterwegs, nämlich mit einer Rakete, mit der sie ins Weltall fliegen und auf die Suche nach Aliens gehen.
Im Krankenhaus ist es da schon etwas ruhiger. Die Patienten liegen gemütlich in ihren Betten in der Sonne und lassen sich dann und wann von den Ärzt/innen versorgen.
An der großen Pfütze wird das letzte Eis aufgeklopft und die Kinder freuen sich über jede Eisstück, dass sie noch ergattern.
Da die Sonne heute so wunderschön und auch warm scheint, machen wir es uns zur Brotzeit in der Sonne gemütlich, hören noch eine Geschichte vom kleinen Zwerg und gehen dann gleich wieder spielen.
Im Krankenhaus werden noch mehr Patientenzimmer angebaut und lecker für alle gekocht. Die „arme Familie“ ist wieder in ihrem „Selbstversorgerhaus“ und wollen es zum Bauernhof umgestalten.
Im Abschlusskreis gehen wir ins Zelt. Wir greifen das Thema Pferdeschlitten nochmal auf und wir eigen den Kindern ein Foto von einem Pferdeschlitten, wie er früher üblich war. Wir erzählen den Kindern, dass vor langer, langer Zeit ein Mann (Leopold Mozart, der Vater von Wolfgang Amadeus) gelebt hat, der sich eine Musik zu den Pferdeschlitten ausgedacht hat. Wir hören uns das Stück an und staunen nicht schlecht, wie man ganz am Anfang das Pferd wiehern und die Hunde bellen hört. Wir hören auch das Hufgetrappel ganz genau heraus und natürlich auch die Glöckchen vom Geschirr der Pferde. Schließlich begleiten wir die Musik mit eigenen Instrumenten. Klangstäbe und Holzblocktrommeln für das Hufgetrappel und Schwellenkränze und -stäbe für die Glöckchen. Der Dirgent gibt wie in einem richtigen Orchester an, welche Instrumente wann spielen dürfen. Die Kinder sind unglaublich aufmerksam bei der Sache und machen es richtig richtig gut!
Große Vorschule
Natürlich dreht sich auch in der Vorschule alles um den Jahreskreis, welche Jahreszeiten und Monate kennen die Kinder? Alle natürlich! Schließlich schicken wir zuerst einen blauen Stift aud auf die Reise und die Kinder dürfen alles sagen, was sie mit dem Winter in Verbindung bringen. Weiter geht es mit einem grünen Stift für den Frühling, einemgelben für den Sommer und einem orangenen Stift für den Herbst. Die Kinder haben unglaublich viele schöne Ideen und wir sind uns alle einig, dass es keine schönste Jahreszeit gibt, sondern, dass jedes Jahreszeit ihren Reiz hat. Anschließend malen und basteln wir dann noch unseren eigenen Jahreskreis.
Mathe
Heute gibt es ein Arbeitsblatt mit verschiedenen Tieren. Was frisst der Hase, Hund usw. am liebsten ? Auf den Tieren stehen verschiedene Ziffern und die Kinder dürfen reihum würfeln und z.B. neben den Hasen mit der Zahl 3 drei Gelberüben malen. Für die Zahl 6 zeichnen die Kinder sich ein eigenes Tier und erwürfeln das Futter.
Sprache
„Sätze
schreiben“
Pro
Wort malen die Kinder einen Punkt aufs Papier. Dann schauen wir, aus
wievielen Wörtern unsere jeweiligen Sätze sind.
Danach
machen wir einen ordentlichen Satzsalat, bei dem sich jedes Kind
einen Satz ausdenken darf. Ich „verteile“ die Wörter auf
die Kinder und danach müssen sie sich, also -die Wörter- in
richtiger Reihenfolge aufstellen, so dass der Satz einen Sinn ergibt.
Zwischendurch kamen recht lustige Sätze raus, welche die Kinder aber
mit bravour schnell richtig gestellt haben.
