Woche vom 09.03.26 bis 13.03.26

Montag

Wir begrüßen uns heute im Morgenkreis mit „buenos días“ und fragen uns „cómo estás?“. Wir rechnen aus, dass es in Argentinien erst 6 Uhr in der Früh ist ist. An welche argentinischen Tiere erinnert ihr euch noch und in welchem Lebensraum leben sie? Die Kinder wissen noch einiges über Pampa, die Bergregion der Anden, den Regenwald und den kalten Süden mit Patagonien . Bei unserem Bewegungslied „El baile de los animales“  haben die Kinder viel Spaß beim Tanzen.

In der ersten Freispielzeit finden sich ein Gitarrist und Flötenspielerinnen zu einer Band zusammen, die sich gemeinsam mit ihrer Dirigentin eine Bühne bauen. Wir werden natürlich zu der Bandprobe eingeladen?. Eine Familie mit Schul- und Kindergartenkindern baut weitere Zimmer an ihr Haus an. Vier Jungs haben ein Staßenbauprojekt, schleppen Steine und tragen stolz ihre Werkzeuggürtel (am Bein! )von Baustelle zu Baustelle.

Zur Brotzeit hören wir ein frühlingshafte Geschichte vom kleinen Zwerg und lassen uns die herzhaften Eiermuffins von Sophia schmecken. Dann gehen die Vorschulkinder ins Zelt zur Sprachvorschule. Während im Bach Wasser geschöpft wird, streichen Zauber durch den Wald und bevor man sich umschaut, ist man schon verhext. Auch ist das Spielen am Rand des Buchenwäldchens sehr beliebt.

Im Abschlußkreis im Viereck flattern und hüpfen argentinische Tiere auf den rechten freien Platz. Und schon ist wieder Abholzeit.

Dienstag
Mit unserem Tanzlied  „El Baile de los Animales“ starten wir heute in einen recht tierischen Tag. Passend dazu hat Theresa eine Biene gefunden, welche im Morgenkreis angeschaut wird. Im Anschluss ist Vorschule und alle anderen dürfen gleich noch ein besonderes Tier aus Argentinien kennenlernen, nämlich das Gürteltier. Doch jetzt gesellen sich noch Puma und Jaguar dazu. Wie kann sich das Gürteltier vor Feinde schützen? „Rollt es sich ein wie ein Igel oder was? “ will jemand wissen. Sehr gut nachgedacht, denn genau so ist es. Super!:-) Wir probieren es zusammen aus, ob auch wir uns so schnell einkugeln können. Alle Gürteltiere laufen so lange, bis die Musik stoppt und es heißt: Achtung ein Jaguar! Oder- ein Puma! Blitzschnell rollen sich alle ein, damit die Gefahr bald vorbei ist und die Gürteltiere sich wieder frei bewegen können.
Im Freispiel sind ein paar Reiterinnen mit Pferden unterwegs. In einer Küche werden Zapfendonuts hergestellt, denn die nächste Feier steht schon wieder an und im Krankenhaus werden viele Patienten versorgt. Am spannendsten ist es aber gerade, den Waldarbeitern zuzuschauen, wie sie auf den Buchenbäumen klettern um morsche Äste zu entfernen.
Zur Brotzeit hören wir eine kurze Zwergengeschichte. Nach der zweiten Spielezeit gehen wir für den Abschlusskreis in das Zelt, in dem wir viele Tiere von Argentinien anschauen und sie den jeweiligen Regionen gemeinsam zuordnen.


Zum Glück sind danach die Waldarbeiter noch da, mit denen einige Kinder die Weltkarte begutachten und  einiges von Argentinien erzählen dürfen.

Mittwoch

Wir laden heute Isabel zu uns im Morgenkreis ein um uns mit den „baile de los animales“ und ein bisschen Schoki für die Empanadas zu bedanken. Dann verabschieden wir uns von Argentinien und weiter geht unsere Reise mit dem Spiel „Wir wollen eine Reise machen…“ Nachdem wir den Globus gedreht haben, landen wir in Neuseeland. Was uns dort wohl alles erwarten wird?

Aber nun reisen erst einmal alle ins Spieleland. Das Piratenschiff wird kurzer Hand zum Zaubererhaus umfunktioniert und dort leben ein Zauberer mit seinem Zaubererkind und dem Zaubererhaustier. Am Bauernhof muss der Bulldog dringend in die Werkstatt, da er einen Platten hat, aber die Reparatur geht zügig voran. Zwei Kinder bauen ganz konzentriert und ruhig an einem Parkt für die kleinen Waldtiere, also wirklich die ganz kleinen Tiere, wie Ameisen und andere erste Insekten. In dem großen Familienhaus wird eine Geburtstagsfeier vorbereitet. Die große Schwetser wird 13 Jahre alt und es wird in der „Aussenküche“ leckere Spinatpizza gebacken.

Zum Abschlusskreis gehen wir ins Zelt. Dort lernen wir Ngawaiata kennen, ein Mädchen, das mit ihren Cousins bei ihrer Großmutter in Neuseeland wohnt. (Aus dem Buch Kinder aus aller Welt)

Donnerstag

Wir starten unseren Tag heute mit dem Morgenkreis im Zelt. Wir hören die Geschichte von Aroha, die mit ihren beiden Geschwistern und Cousins bei der Großmutter am Strand wohnen. Die Großmutter erzählt ihnen eine alte Geschichte von der großen Flut, vor der sich alle Menschen retten könnten und sie singt am Lagerfeuer das Lied von der großen Flut „E poi tai tai“ Ähnlich wie die Großmutter singen auch wir das Lied wieder und wieder und die Kinder dürfen mit einstimmen.

Dann endlich wird es Zeit zum spielen. Bibi und Tina sind in den Unterstand gezogen und reiten natürlich immer wieder geschwind auf Amadeus und Sabrina 😉 Die Zauberfamilie ist auch wieder in ihr Haus gezogen und die Bulldogwerkstatt wird eröffnet. In der Nähe der Sonnenwurzel ermittelt die „Paw Patrol“ Recht bewegt, laut und lustig geht es beim „Hoppereiterspiel“ zu, bei dem die Kinder wild durcheinander purzeln.

Die Kinder stimmen ab, wo sie Brotzeit machen wollen. Ich wäre ja für ein Sonnenplätzchen gewesen, doch die Kinder wollen lieber ins schattige Viereck, merken dann aber doch selbst, dass es im Schatten gar nicht so warm ist und ziehen schnell wieder ihre Jacken an. Da kommt auch schon bald Uta und nimmt die ersten Kinder mit zum Bauwagen, während die anderen wieder ins Spieleland verschwinden, bis der Wechsel kommt.

Im Abschlusskreis wiederholen wir nochmal das Lied „E poi tai tai“ und schon kommen die ersten Eltern.

Freitag

Kia Ora“ und „Good Mornig“, so begrüßen wir uns heute im Morgenkreis, denn in Neuseeland wird sowohl die Sprache der indigenen Bevölkerung, der Maori gesprochen, als auch englisch. Wir singen „E poi tai tai“ und da es schon erstaunlich gut klappt begleiten wir es auch noch mit Bodypercussion, eine ganz schöne Herausforderung an unsere Koordinationsfähigkeit, was es aber auch sehr lustig macht 😉

Nun aber nichts wie ab ins Spieleland. In der Nähe des jungen Buchenwäldchens gibt es ein riesiges Haus mit mehreren Schlafzimmern, Küche, Büro und sogar einer Zahnarztpraxis mit Wartezimmer. Ein anders Häuschen wird dekoriert, Stühle werden um das Lagerfeuer gestellt und Lisa und ich werden zum Empanadas essen eingeladen. Am Bauernhof ist heute Büroarbeit angesagt und ein paar kleine Hexen flitzen durch den Wald und verzaubern jeden, der ihnen in die Quere kommt.

Zur Brotzeit suchen wir uns ein Sonnenplätzchen und hören eine Kleine Zwerggeschichte. Anschließend bleibt noch etwas Zeit zum spielen, bevor wir zum Abschlusskreis klatschen.

Wir erinnern uns nochmal an die Geschichte von Aroha und überlegen, wie die Kinder hießen, was allerdings ganz schön schwierig ist, da die Maorinamen für uns sehr ungewohnt klingen, aber an die ein oder andere Bedeutung können sich manche Kinder noch merken. Wir wollen uns heute jeder einen eigenen Maorinamen aussuchen. Dazu lesen wir erst den Mädchen die Bedeutung verschiedener Namen vor und jedes Mädchen darf sich einen Namen aussuchen, anschließend die Jungs und so bekommen unser Kinder neue Namen, die z.B. Mond, Liebe, Herr des Waldes, Hase, Glanz, Stern…. bedeuten.

Große Vorschule

Erstmal schauen wir uns die Zahlenreihe von 1 bis 10 an, wir frischen auch das Vorwärts- und das Rückwärtszählen auf. Das Zurückzählen fällt einigen Kindern gar nicht so leicht.

Anschließend wiederholen wir die geometrischen Formen (Kreis), Dreieck und Viereck und legen sie mit langen Streichhölzern. Die Kinder dürfen aus zwei Quadraten ein Rechteck legen, das hat ja auch 4 Ecken?! Sie erhalten einem Bild, auf dem ein Haus mit Garten gezeichnet ist. Die Grundformen Kreis, Dreieck, Quadrat und Rechteck sowie ovale Formen sind darin versteckt. An der Symbolerklärung sehen die Kinder, in welcher Farben sie die verschiedenen Formen anmalen sollen.

Mathe

Heute habe ich ein dickes Seil dabei, welches die Kinder doppelt auf dem Waldweg auslegen. Jedes Kind zieht nun eine Holztafel mit einer Zahl und in Teamarbeit dürfen sie die Zahlen von 1 bis 10 mit ein bisschen Abstand zu einem langen Zahlenstrahl auslegen. Wir gehen erstmal gemeinsam den Zahlenstrahl ab und zählen hochwärts zu den größeren Zahlen, dann von 10 bis 1 rückwärts. Anschließend dürfen die Kinder nacheinander starten und zählen Schritt für Schritt bis 10, rückwärts zählen und dabei gehen ist gar nicht so einfach…. Abschließend gibts noch eine Hüpfrunde auf dem Zahlenstrahl.

Sprache

Argentinien beginnt mit dem Anlaut A – richtig!  Aus einigen Bildkarten mit verschiedenen Anlauten, dürfen die Kinder reihum immer ein Bild suchen, welches mit A beginnt und danach auf einem Blatt einkreisen. Schnell waren alle passenden Karten gefunden und auf den Blättern makiert. Bravo! Gut gemacht!

Verwandte Beiträge...