Woche vom 26.04.26 bis 30.04.26

Montag

Wir müssen heute von Indien Abschied nehmen und wollen unsere Weltreise fortsetzen. Mit unserem Lied “Wir wollen eine Reise machen“ holen wir nach und nach die fünfzehn Kinder mal mit Flieger mal mit Kanu ab, je nach Spielidee. Jetzt wird es aber spannend !! Wo werden wir dieses Mal landen ? Mit unserem Spruch „ Dreh dich, dreh dich, Weltkugel lauf…“ fliegen wir weiter und weiter über den Ozean und landen schließlich … in Westafrika an der Küste, genau in Gambia, dem kleinsten Land der 52 afrikanischen Länder… hui wie spannend! Das schauen wir uns gleich mal genau auf der Weltkarte an: Wow! Afrika ist ja riesig, der zweitgrößte Kontinent der Erde. Und da gibt es die riesige Wüste Sahara, die Savanne und darunter an der Westküste liegt das kleine Gambia, welches fast ganz vom Senegal umschlossen ist.
Und weiter unten gibts Regenwälder und so viele interessante Tiere zu entdecken, und auf der anderen Seite wird auch der lange Nil entdeckt.
Wir bleiben heute vorne am Ankunftsplatz, wo eine tolle Eisdiele aufgebaut wird, da gibts Zapfeneistüten und Kaffee. Wir werden zu einer Wildpferdeshow eingeladen und auf den Pferden werden waghalsige Kunststücke aufgeführt. Eine andere Gruppe gibt ein Flötenkonzert und als Belohnung bekommen die Zuschauer Gummibärchen.


Wir machen gemütlich bei der Sonnenwurzel Brotzeit und und lernen aus dem Buch „Kinder dieser Welt“ das siebenjährige Mädchen „Ayaje Renate“ kennen, die mit ihrer kleinen Schwester und dem kleinen Cousin in Westafrika, Gambia lebt. Sie mag ihre Schuluniform und interessiert sich besonders für das Fach Körperkunde, sie möchte nämlich Ärztin werden.
In der zweiten Freispielzeit sind die Bauarbeiter unterwegs, es wird viel gekocht und eine Mutter jagt ihrem kleinen Kind nach, das partout nicht ins Bett gehen mag !
Zum Abschluss spielen wir wie am Freitag versprochen das Bewegungsspiel „Tigerfalle“ und singen unser Abschlusslied. Und schon kommen die ersten Eltern zum Abholen.

Dienstag
Da wir mittlerweile in Westafrika angekommen sind, genauer gesagt in Gambia erzählt heute Renate einiges Interessantes darüber, da sie selbst schon mal dort war. Auf der Weltkarte schauen wir uns das Ganze noch einmal genauer an. Wie jeden Dienstag machen sich die VS-Kinder dann wieder auf den Weg zur Vorschule und alle anderen werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Gruppe1: Wie ist das denn mit der Musik und den Liedern in Afrika? Ich erzähle, dass besonders die Trommeln,Tänze und Gesänge in Afrika ganz wichtig sind bei allen Festen und fast jedem Ritual. Wahre Geschichten werden „gesungen“ und mit Instrumentalbegleitung weitererzählt. Die Kinder lernen das Lied „O Alele“ kennen, welche das Wachsen der Kokosnusspalme beschreibt. Es gibt einen Vorsänger und die Gruppe singt den gleichen Satz nach. Das klappt schon sehr gut, da nehmen wir gleich unsere Körperinstrumente dazu und auch das Trommeln der kleinen Djembe. Gruppe 2: Die Savanne, mitten in Afrika, da leben viele Tiere und es ist dort sehr warm! Wir lassen die Löwen schleichen, Elefanten trinken und die Sonne warm scheinen, so dass wir schnell ins Schwitzen kommen während wir dazu im Rhythmus patschen und klatschen. Danach machen auch wir uns auf den Weg zum Bauwagen. Am Unterstand wird viel geklettert und gerutscht, unterm Bauwagen u.a. gekocht.Auch die Buddelgrube ist gut besucht. Zur Brotzeit, vorm Bauwagen, reden wir wieder über Gambia und schauen uns das Buch, Kinder aus aller Welt, weiter an.Nach der Brotzeit packen wir gleich all unsere Sachen und gehen wieder zum Ankunftsplatz, damit dort noch viel Zeit zum Spielen haben.
Im Abschlusskreis erzählen einige Kinder vom neuen Lied mit Rhythmusbegleitung und wir singen das Lied „O Alele a mossa dicke domba „ mit Vor und Nachsänger und dem Trommeln der kleinen Djembe.

Mittwoch

Puh, was für ein Wind! Da ist es ja richtig kalt an unserem Ankunftsplatz und so lassen wir uns zum Morgenkreis gleich zum Bauwagen treiben 😉

Wir erzählen vom Familienfest, das ja gar nicht mehr so fern ist. Wir erzählen von unseren Plänen, was wir für die Eltern machen wollen und auch von den Geschenken und da merken wir, dass wir schon noch ein bisschen Arbeit haben bis dahin 😉 Da beginnen wir doch gleich mit unserem afrikanischen Lied, bzw. Tanz. Anschließend darf die erste Kleingruppe im Bauwagen um „im Kino“ Fotos und Videos von Gambia anschauen. Natürlich gibt es noch zwei weitere Kleingruppen und so bekommen die Kinder einen Eindruck, wie es in Afrika ist, vom Gambia-Fluss, vom Meer, dem Essen und wie gekocht wird, was die Kinder spielen und natürlich auch von einem bunten Fest mit lauten Trommeln und Tanz!

Währenddessen sind draußen die Bergretter unterwegs, am Unterstand entsteht ein Ponyhof unter dem Bauwagen sind fleißige Bauarbeiter und in der Buddelgrube wird fantasievoll gebaut, das Schloss und das Grab von Jesus und ein wunderschönes Mandala entsteht.

Nach der Brotzeit, heute mit afrikanischen Kinderliedern, bleibt noch Zeit für eine zweite Spielerunde, bis wir im Abschlusskreis gleich nochmal „Zimbole“ tanzen und uns schließlich mit „Fosama“ (bis morgen aud Mandinka) verabschieden.

Donnerstag

Auch heute treibt uns der frische Wind gleich wieder in Richtung Bauwagen, wo wir schließlich unseren Morgenkreis machen. Wir begrüßen uns auf Mandinka mit „Isama“. Da Lisa den Zimbole noch gar nicht kennt tanzen wir ihn natürlich gleich gemeinsam.

Wir erinnern uns an das Foto von gestern, als die Fischerboote nach Hause kamen und die Frauen mit großen Körben am Kopf die Fische vom Boot abgeholt und an Land gebracht haben. Das probieren wir doch gleich mal aus, ob wir auch Körbe auf dem Kopf balancieren können und so transportieren wir „Fichtenzapfenfische“ in Körben auf dem Kopf vom imaginären Fischerboot zum Strand 😉 Bei den meisten klappt das wirklich ziemlich gut.

Anschließend im Freispiel werden gleich Fische verkauft. Nebenan entsteht eine Eisdiele und auch am Ponyhof ist wieder einiges los.
Die ersten Kinder ihre Familiengeschenke gestalten und so sind wir bis zur Brotzeit alle gut beschäftigt. Zum Ende der Brotzeit kommt dan auch schon Uta, die heute netterweise Renate ablöst, die einen wichtigen Termin hat.

Freitag – FEIERTAG

Große Vorschule

„Bakary und der Marabout“, so heißt die Geschichte, die wir heute in der Vorschule hören. Sie handelt von dem kleinen Bakary, der immer dicker und immer trauriger wird, weil er von seinen Freunden gehänselt wird. Schließlich macht er sich auf den Weg zum Marabout in der Hoffnung, dass ihm dieser helfen kann. Und tatsächlich der Marabout hat „drei Geschenke“ für Bakary: ein Lied, einen Tanz und eine Djembe und während Bakary trommelt verfliegt seine Traurigkeit und sein Trommelspiel ist bis ins Dorf zu hören, so dass alle kommen und ihm zuhören und von seinemRhythmus selbst ganz fröhlich werden. Fortan gibt es in diesem Dorf kein Fest mehr ohne Bakarys trommeln.

Wir versuchen schließlich Bakarys Rhythmus selbst zu spielen. Zuerst auf unserer „Bauchtrommel“ und schließlich darf jedes Kind selbst auf der Djembe spielen. Gar nicht so einfach, aber nach einigen Wiederholungen klappt es schon ganz gut.

Mathe

Wir schauen uns verschiedene geometrische Formen an und benennen sie. Dann zaubern wir aus einem Papier erst ein Rechteck, dann ein Quadrat und falten es zum Dreieck.
Als Abschluss gibt es ein Arbeitsblatt mit verschiedenen Formen wie Kreis, Rechteck, Quadrat, Ovalen zum Bestimmen und Anmalen.

Sprache

Auf die Erdbeeren fertig- los! Heute stürzen wir uns auf alle „E“s, desto mehr wir hören, umso mehr Erbeermus gibt es. Sobald in einem Wort, welches ich nenne, sich ein „E“  versteckt, wird mit dem Erdbeerklopfer (Fliegenklatsche) die Erdbeere (Bild mit einer Erdbeere) zu Mus geklopft! Wir überlegen gemeinsam, wo sich der Laut versteckt ( Anfang, Mitte und, oder am Ende)

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