Woche vom 20.04.26 bis 24.04.26

Montag

Mit siebzehn Kindern singen wir Taino Tee und unser Wetterkind berichtet von sonnigem und windstillen Wetter. Wir begrüßen uns mit „Namaste“ und würdigen mit unserer  kleinen Yoga Einheit den „Himmel, die Erde und die Kraft“. Dazu singen wir das Mantra “ Lokah Samastah und erklären den Kindern, dass dies indische Sanskrit- Sprache ist und die Übersetzung bedeutet: „Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich und frei sein“ Einige Kinder kennen es noch von früher und singen gleich mit.

Nun aber nichts wie los ins Spieleland. Heute ist unser Maltisch ja gaanz lang, an drei Tischen sind die Kinder eifrig am Malen und Zeichnen. Es entstehen Einladungen, Muster und detaillierte

Querschnitte durch Häuser. Zwei Jungs steuern mit  dem Joystick die Schaufel ihres Radladers.

Und schon ist es wieder Zeit, sich einen schönen Platz für die Brotzeit zu suchen. Wir machen es uns in der Sonne gemütlich und als der größte Hunger gestillt ist, erzähle ich noch die Geschichte „Vom kleinen Yogi“. Die Yogaübungen bzw. Asanas kommen ja ursprünglich aus Indien und sind den Tieren, Menschen  und Pflanzen nachempfunden, wie z.B. der Baum, die Katze, herabschauender Hund oder der Held. Sie wurden von Lehrer zu Lehrer weitergegeben und sind nun überall auf der Welt verbreitet .

Dann flitzen die Vorschulkinder zur Sprach-Vorschule in den Zwergenwald.

 m großen Haus wohnt eine Familie mit Baby, für das sehr gut gesorgt wird. Es wird viel gekocht und ein Getränkespender mit langer Leitung installiert.

Wir bekommen auch eine Einladung zum Bratenfest, das von den Besitzern der Pizzeria ausgesprochen wird. In den anderen Häusern sind Handwerker zum Matschfarbe -streichen unterwegs und bis 12:00 Uhr ist fast unser ganzer Wasservorrat verbraucht.

Im Abschlußkreis wiederholen wir noch einmal unsere Yogaeinheit und laden die Freude und das Glück ein.

Dienstag
Wir starten heute wieder mit dem Mantra „Lokah Samastah“ und dem Yoga Morgengruß. 
Die Vorschulkinder machen sich gleich auf den Weg und unsere Jüngsten dürfen heute ein schönes „Rangoli“ in den Morgenkreis legen. Dafür werden erst einige Naturmaterialen wie z.B. Blumen, Zapfen, Blätter… miteinander gesammelt. Zusammen überlegen die Kinder, was wo hinkommen soll und gestalten so abwechselnd den Kreis.


Für die Mittelkinder gibt es eine Yogageschichte zum Mitmachen. Sie sitzen im Kreis um eine geschmückte Mitte und hören eine spannende Geschichte vom indischen Kind Yogi, der verschiedenen Tieren begegnet. Sabine macht die verschiedenen Asanas vor und die Kinder werden zu Katzen, herabschauenden Hunden, vertreiben den gefährlichen Löwen und werden zum Held und Tänzer. Zum Abschluss hören die Kinder das Mantra für Vertrauen „Rhade Rhade Bolo“.
Zur gemeinsamen Brotzeit hören wir indische Musik und dazu gibt es heute ein leckeres Indisches Curry mit Reis, welches Mylos Mama extra für uns gekocht hat. Mhh, dass schmeckt soo gut, da mag (fast) jede/r nochmal Nachschlag!  Ganz herzlichen Dank nochmal dafür!


Jetzt ist es aber höchste Zeit fürs Spieleland!
Die Hexen sind wieder unterwegs und in den Häusern werden viele leckere Sachen gekocht.
Neben dem Räuberhaus entsteht ein weiteres „Rangoli“, vlt. ist es aber auch ein Mandala. 😉
Auf einem Bauernhof sind zwei Papas am arbeiten, sonst wohnt hier keiner mehr. 🙂
Auf der Bühne wird  „Lokah Samastah“ gesungen.
Noch ein letztes mal Wasser holen und schon ist wieder Zeit für unseren Abschlusskreis, in dem wir noch von den heiligen Kühen in Indien erzählen und Bilder dazu anschauen.

Mittwoch

Im Morgenkreis überlegen wir gemeinsam welche Tiere wohl ausser den heiligen Kühen noch in Indien leben und zeigen Bilder von Tigern, Affen, einem Pfau und Elefanten und erklären den Unterschied von afrikanischen und asiatischen Elefanten. Das Bild einer Kobra begeistert die Tiere sehr und wir versuchen unsere Arme wie Schlangen schlängeln zu lassen, bis sich auf Zuruf unsere „Kobra-Arme“ genauso aufstellen, wie das Kobras machen. Im Anschluss gibt es noch das indische Fangspiel „Hule Mane“, das den Kindern großen Spass macht.

Die Tiger haben die Kinder gleich sehr inspiriert und so haben wir heute einige Tiger bei uns im Wald, die sogar über einen extra angelegten Pacour klettern und balancieren.

Außerdem gibt es heute eine Taufe bei uns im Wald und ein großes 3-Gänge-Menü wird vorbereitet. Natürlich sind wir auch eingeladen und werden gleich noch angehalten ein schönes Geschenk für den Täufling mitzubringen 😉

Unsere Wildschweine werden zu Wildpferden auf denen fantastische Kunststücke vorgeführt werden.

Zur Brotzeit setzen wir uns ins Viereck, doch es ist überraschend kalt und windig, so dass es heute eine recht kurze Brotzeit wird, aber es bleibt trotzdem genug Zeit um uns Bilder von hindustischen Tempeln anzuschauen und ein wenig von dieser Religion zu erzählen. Und dann nichts wie schnell zurück ins Spieleland, um uns wieder aufzuwärmen.

Zum Abschlusskreis treffen wir uns im Zelt. Die Kinder dürfen sich mit den Füßen in der Mitte im Kreis legen, es sich ganz gemütlich machen. Nach ein paar tiefen Atemzügen gibt es eine ganz kurze Geschichte zur Entspannung aus Indien und ein ganz ruhiges indisches Schlaflied und es ist sehr schon mitanzuschauen, wie auch unsere Kinder ganz ruhig werden.

Donnerstag

Heute haben wir Besuch bei uns im Wald, gleich drei große Jungs, die zum „Boys and Girlsday“ zu uns gekommen sind. Wir singen ihnen Lokah Samastah vor. Die drei sind bestimmt auch sehr sehr gute und schnell Tiger für unser Spiel „Hule Mane“ und so starten wir recht bewegt in den Tag.

Die Jungs fragen wer Lust hätte ein großes neues Haus mit ihnen zu bauen und organisieren die Kinder recht geschickt. 😉 Lisa und Renate sind da heute wohl überflüssig, da fast alle Kinder mitbauen wollen 😉 Nur ein paar Piraten sind noch in den Weltmeeren unterwegs.

Heute ist es zur Brotzeit im Viereck viel gemütlicher als gestern. Ich hatte den Kindern ja noch Bilder von „Schlangenbeschwörern“ versprochen, die es heutzutage gar nicht mehr so oft gibt und das ist auch gut so. Warum wohl, so fragen wir die Kinder und sie wissen gleich, dass Schlangen ja eigentlich in die Natur gehören und daraus entwickelt sich ein sehr schönes Gespräch über Tiere und was für sie zum leben wichtig ist. Klar, natürlich Fressen, Trinken, aber auch Freiheit und ein natürlicher Lebensraum. Ja, eigentlich so wie in unserem Lied „Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich und frei sein…“

Da kommt auch schon Uta und ein ganzer Schwung Kinder gehrt mit ihr nach hinten zum Bauwagen, während die anderen Kinder wieder ins Spiel zurückkehren und in ihrem neuen großen Haus fleißig Kochen.

Im Abschlusskreis fragen wir die großen Jungs, wie es ihnen im Kindergarten gefallen hat und ob sie sich vielleicht an ein Spiel aus ihrer Zeit bei uns erinnern. Wir spielen noch mit richtig großen Fallen Leopardenfalle und schon ist wieder ein Tag vorbei.

Freitag

Schon wieder Besuch in unserem Morgenkreis, heute sind Jessica und Liam da, die wir als Dank für das leckere indische Essen eingeladen haben. Wir singen „Lokah Samastah“ für sie und machen unser Yoga-Morgenritual. Dann dürfen die Kinder erst noch ein wenig spielen gehen, bis wir mit unserem „Holi-Fest“ starten.

Zur Brotzeit packen wir alle unsere Schälchen aus und stellen uns um das leckere bunte Buffet. Mhhh, was geht’s uns heute wieder gut. Zum essen hören wir indische entspannende Trommelmusik und lassen es uns schmecken.

Dann ist es soweit, die Kinder sind schon ein wenig aufgeregt und gespannt, aber zuerst ziehen wir noch unsere weißen T-Shirts an. Unter den Buchenrichten wir den Farbentisch her und jedes Kind bekommt gleich ein wenig Farbe in die Hände. Dann nur noch indische Musik angemacht und schon geht der Spass los und wir werfen die Farben in die Luft. Die Farben sind echt richtig ergiebig und die Kinder dürfen sich noch mehrmals Farbe nachholen. Was für ein Spass!

Es bleibt anschließend noch etwas Zeit zum Spielen, bis die Eltern kommen.

Große Vorschule

Wir basteln heute eine „tanzende Tüte“, die auch indische Kinder gerne basteln.

Dazu wird eine rechteckiges Blatt zuerst so gefaltet, dass man es gut abschneiden kann und daraus ein quadratisches Blatt wird. Beide Seiten werden bunt angemalt und dan eine Tüte daraus gerollt, was tatsächlich recht anspruchsvoll ist und ganz ohne Hilfe noch nicht klappen will. Doch die so entstandene Tüte wieder zurechtzuschneiden ist kein Problem. Die Streifen nach ausfalten und schon können wir die Tüten zum Boden tanzen lassen.

Sprache

Ein Arbeitsblatt, bei dem in jeder Zeile das Bild mit demselben Anlaut gefunden werden soll, wie bei dem Ersten. Beim nächsten Mal darf es wohl noch ein bisschen kniffliger sein 😉

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