Woche vom 12.10.26 bis 16.1026
Montag
Heute
begrüßen wir siebzehn Kindern und singen für Benno unser
Geburtstagslied „Singt ein Vogel im Walde“.Wir
machen eine Erzählrunde, in der die Kinder vom Fest berichten und
was sie besonders schön fanden. Noch einmal ein herzliches
Dankeschön an alle Eltern für das tolle Buffet zum
Herbstfest.
Während
die Vorschulkinder zur Mathe Vorschule gehen, flitzen die anderen
Kinder ins Spieleland. Heute ist es morgens ein bisschen kühl,
sodass sich die Kinder Sonnenplätze zum Spielen aussuchen. An der
Sonnenwurzel wohnt eine Mutter mit ihrem sechsjährigen Schulkind.
Dazu gesellen sich noch andere Familienmitglieder, die in den
Kindergarten gehen oder nach goldener Erde graben
und
für uns kochen. Am Bauernhof ist wieder Hochbetrieb. Die Kühe
müssen versorgt und gemolken werden und die Bauernfamilie hat jede
Menge Arbeit, besonders als die Kühe auf der Weide ausbüxen!
Und
schon ist es wieder soweit, wir machen am Viereck Brotzeit, während
die Kinder ratschen und dann eine Geschichte hören. Wir feiern einen
schönen ersten
Waldgeburtstag und lassen uns die leckeren Schokomuffins schmecken.
In
der zweiten Freispielzeit entdecken und schützen die Kinder zwei
kleine Fliegenpilze, was wir zum Anlass nehmen, kurz über die Pilze
zu sprechen. Hinter dem Vogelhaus bauen einige Kinder Türme aus
Rundlingen, was sich bei näherem Hinsehen und Hinhören als Familie
mit Hochstuhl, Tisch und Schlafplatz entpuppt. Unser Wasser wird
heute sehr schnell verbraucht, weil die Kinder viel mit goldener Erde
kochen.
Abschlusskreis
spielen wir das Geburtstagsspiel „ Katz und Maus“ und schon ist
es wieder Zeit fürs Abschlusslied.
Dienstag
Nach
einem minikurzen Morgenkreis dürfen die Vorschulkinder zum Bauwagen.
Alle anderen gehen mit ins Zelt. Da heute nur wenige Kinder da sind,
teilen wir sie nicht in zwei Gruppen.
Bevor wir mit der Reaktionsgeschichte von Quak, Schnurri und Stubsi beginnen üben wir erst mal, was immer zu tun ist, wenn die jeweiligen Namen fallen – z.B. bei Katze Schnurri schnell auf den Rundling steigen, Ente Quak – schnell aufstehen und Igel Stubsi schnell hinsetzen.
Da kann man schon mal leicht durcheinander kommen.;-)
Nach dem Fingerspiel von „Igele Biegele“ machen auch wir uns dann auf zum Bauwagen.
Dort angekommen sind nach wie vor die Pferdeleinen sehr beliebt. Die Arbeiter sind mit den Wurzelgeräten unterwegs und unterm Bauwagen herrscht Hochbetrieb.
Schon ist wieder Zeit für Brotzeit. Da stellt sich die Frage, was denn bald schon ist!? Ganz genau – Laternenumzug. Wir reden darüber, was wir dafür brauchen, zeigen den Kindern welche Laternen wir ausgesucht haben und schon ist klar, wir brauchen wunderschöne Ahornblätter , welche wir nach der Brotzeit gleich mal sammeln wollen. Gut dass wir wissen wo im Wald Ahornbäume stehen. 😉
Gesagt – getan und dann machen wir uns auf den Weg zum Ankunftsplatz, um den Tag dort gemeinsam ausklingen zu lassen.
Mittwoch
Heute
beginnt der Tag mit regnerischem Wetter an dem wir mir elf Kindern in
den Morgen starten und gemeinsam „Bäumchen, wechsel dich“
spielen. Anschließend geht es ins Spieleland, in dem die Kinder
ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Es werden Pfannkuchen
zubereitet, im Feuerwehrkrankenhaus sind alle Mitarbeiter in voller
Aktion und ein Haus mit Greifarm lädt zum Spielen ein. Auch im
Zwergenwald ist einiges los: Dabei entsteht ein Haus für unsere
Mäuse Mimi und Momo und wird mit Gras ausgestattet.
Zur
Brotzeit treffen wir uns im Viereck. Während wir „Erde, die uns
dies gebracht“ singen, lässt sich die Sonne blicken. Danach kommt
Uta und gemeinsam zählen wir alle Bäume die wir aus unserem Wald
bereits kennen auf.
Im
Anschluss geht es zurück ins freie Spiel. Der Feuerphönix sorgt für
spannende Spielideen, an der
Murmelbahn wird getüftelt und ausprobiert und es wird fleißig musiziert. Zum Abschluss kommen wir noch einmal zusammen und spielen„Mein rechter, rechter Platz ist frei“.
Donnerstag
Sonne, Sonne komm hervor… so singen wir im Morgenkreis. Dann erzählen wir den Kindern, die nicht bei unserem Herbstfest waren von unserem „Wunschbaum“ und die Kinder dürfen sich auch noch ein Band aussuchen,einen Herzenswunsch hineinsprechen und zu den anderen Bändern hängen.
Im Freispiel wird an dem großen Haus weitergebaut, das Dach muss dringend neu gedeckt werden. Viele Kinder sind wieder an dem lauschigen Plätzchen im Zwergenwald und dort wird heute sogar schon der erste Christbaum in diesem Jahr aufgestellt und geschmückt.
Bei der Brotzeit beschließen wir mal zu unseren Maronibäumen zu schauen, ob diese schon reif sind und so machen wir uns auf den Weg.
Wir finden zwar schon viele runtergefallene Stachelkugeln, die wirklich sehr sehr pieksig sind, aber die Früchte innen drin sind noch sehr sehr klein. Doch da es gerade so schön ist unterwegs zu sein, wandern wir einfach weiter. Wir gehen über eine kleine Brücke, einen kleinen Hang hinauf und haben einen tollen Blick auf Puschschlagen und die Puchschlagener Kirche.
Auf den Rückweg zum Ankunftsplatz gehen wir durch ein sehr schönes Waldstück und finden ein tolles Plätzchen zum spielen. Sehr zur Freude der Kinder gibt es dort auch viele Fliesen zu finden und somit ist der Name für den Platz sofort klar. „Fliesenweg“. Schließlich gehen wir weiter, wir müssen ja pünktlich zurück sein bei unserem Ankunftsplatz. Wir beenden unsere Wanderung mit einem richtigen kleinen Abenteuer, denn wir müssen noch eine Stelle finden, in der wir den ziemlich steilen Graben mit Bachlauf überqueren können.
Freitag
Wir starten mit unserem indischen Morgengruß in diesen schönen Herbsttag mit herrlichstem Wetter. Dann schließt sich noch eine „bewegte Rechenstunde“ an. Jedes Kind bekommt eine kleine Aufgabe, bei der es „rechnen“ darf. Die jüngeren Kinder dürfen Finger zählen, die mittleren dürfen eine ganz kurz gezeigte Fingermenge erkennen und unsere Vorschulkinder bekommen richtige Rechnungen, wie z.B. 5+3, oder für die, die es besonders schwierig wollen sogar Minusaufgaben.
Das Ergebnis wird immer in Bewegung umgesetzt, wie z.B. 8 Riesenschritte rückwärts, 5 Mäusedapperl vorwärts, 3 Froschsprünge vorwärtsusw. Bis wir schließlich mit 10000000 Schritten ins Spieleland sausen.
Es entsteht eine richtige Fledermausburg in der Fledermäuse ein und aus fliegen. Das große Haus wird weiter ausgebaut und stabilisiert. Schließlich soll es ein Katzenkletterhaus werden. An der Sonnenwurzel wird gebuddelt und gekocht und einige Kinder verschwinden im Zwergenwald.
Zur Brotzeit treffen wir uns im Viereck und es gibt heute noch eine Nachspeise Johannas Mama hat Apfelmus für uns gekocht. Das ist sooooo lecker, dass jedes Kind 3 Portionen isst. 😉 Danke Lena!
Danach geht es wieder ins Spieleland und plötzlich ist mindestens die halbe Gruppe im Zwergenwald, dort werden Mäusehäuser und schließlich sogar ein Altar zum beten aufgebaut. Vorne schwirren nur noch einige Fledermäuse durch den Wald.
Im Abschlusskreis sammeln wir Obstsorten. Welche kennen die Kinder? Wir kommen auf sage und schreibe 23 verschiedene Obstsorten und schließlich beenden wir den Tag mit dem Spiel „Der Obstkorb fällt um“
Große Vorschule
Auch heute dreht sich in der Vorschule wieder alles um Blätter.
Es sollen Reihenfolgen vervollständigt werden.
Eichenblatt, Kastanienblatt, Buchenblatt, Eichenblatt, Kastanienblatt, … Welches Blatt folgt.
Das richtige Blatt darf ausgeschnitten und aufgeklebt werden.
Mathe
Als
wir zum Bauwagen kommen, entdecken die Kinder die neuen
Werkzeugbretter mit Dach und haben auch schon einige Ideen dazu. Im
Bauwagen habe ich eine Liste mit Werkzeuggruppen vorbereitet und dann
gehts ans Zählen: Wir haben 6 Hammer, 5 Raspeln und drei Feilen usw.
Zum Hammersymbol wird die entsprechende Anzahl als Striche
eingetragen, und auch die Sägen und Winkel werden gezählt. Den
Kinder gefällt das neue Werkzeug sehr, sie dürfen draußen an den
Brettern die nummerierten Werkzeuge zu der Aufhängung zuordnen. Zum
Beispiel wird der 3. Hammer zu Würfelbild mit der 3 gehängt, sodass
jedes Werkzeug seinen Platz hat. Wir machen auch eine kleine
Einführung, wie wir mit dem Werkzeug umgehen.
Sprache
Wo tickt es hier ? Ich habe heute eine kleine Eieruhr dabei welche jedes Kind mal verstecken darf. Das Kind in der Mitte muss genau zeigen, wo er das ticken hört. Aus welcher Richtung, oben oder unten? Super Lauscher haben wir,
nur bei der anschießenden Flüsterpost kamen die „Ohren“ an ihre Grenzen 😉
